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distributed.net

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Netzwerkoptionen

Inhalt

Einführung

Diese Informationen beschreiben die Optionen, mit denen eingestellt werden kann, wie die Clients Blöcke empfangen und bearbeitete an die distributed.net-Keyserver zurückschicken. Bitte beachte den Abschnitt, der am ehesten Deine Situation beschreibt und befolge die dort gegebenen Anweisungen bei der Konfiguration Deines Clients.

Permanente Verbindung ins Internet

Wenn Du eine konventionelle, permanente Internetverbindung über ein lokales Netzwerk (ohne Firewall), ein Kabel- oder DSL-Modem oder eine (ISDN-)Standleitung hast, sollte der Client mit den Keyservern kommunizieren, ohne daß Einstellungen verändert wurden.

Warnung: Wenn Du Dich ins Internet einwählen mußt, laß den Client nicht in der „Always Online“-Einstellung. Dort nimmt er für sich das Recht in Anspruch, jederzeit eine Verbindung zu einem der Keyserver aufzubauen. In diesem Fall solltest Du die „Modem Dialup Lurk“- oder „Modem Dialup Lurk Only“-Option einstellen, die weiter unten beschrieben wird.

Wählverbindung mit Modem

Wenn Du eine konventionelle Wählverbindung ins Internet nutzt, sollte der Client problemlos mit den Keyservern Daten austauschen können, ohne daß Einstellungen verändert werden müssen, außer daß der Verbindungsmodus von „Always Online“ auf einen der beiden folgenden Modi umgestellt werden sollte:

Rechner hinter einer Firewall

Wenn Dein Rechner hinter einer Firewall steht, kann es notwendig sein, einige Veränderungen an der Konfiguration vorzunehmen. Unter einigen Firewall-Systemen ist die Benutzung des Clients leider nicht möglich.

Wenn Deine Firewall Verbindungen zu Port 2064 blockiert, gibt es mehrere Wege, um eine Verbindung durch die Firewall aufzubauen. Jeder dieser Wege ist im folgenden beschrieben.

Die folgenden Firewallpakete arbeiten mit dem distributed.net Client zusammen:

Blockaustausch via E-Mail

Wenn es mit den bis hier beschriebenen Verfahren für Deinen Client nicht möglich ist, mit den Keyservern Daten auszutauschen, können die Pakete auch per E-Mail ausgetauscht werden.

Datenpakete per E-Mail empfangen:

  1. Schick eine E-Mail mit folgendem Inhalt an fetch@distributed.net:

    blocksize=[Eine Zahl zwischen 28 und 33]
    numblocks=[Eine Zahl zwischen 1 und 500]

    Nach ein paar Minuten solltest Du eine E-Mail erhalten, die die angegebene Anzahl Blöcke als angehängte Datei "buff-in.rc5" enthält.

    Hinweis: Um OGR-Blöcke zu erhalten, füge den Text "contest=OGR" in die Nachricht ein.
  2. Speichere diese Datei in dem Verzeichnis, in dem sich der distributed.net Client befindet.
  3. Starte den Client.

Bearbeitete Pakete an uns zurückgeben:

  1. Schick eine E-Mail an flush@distributed.net, an die die Datei "buff-out.rc5" entweder als UUEncoded oder MIME64-Datei angehängt ist. Wenige Minuten später erhältst Du eine Empfangsbestätigung.
  2. Lösche die "buff-out.rc5", um ein doppeltes Abschicken einzelner Pakete zu verhindern.

Puffer in einem lokalen Netzwerk teilen

Um den Client auf mehreren Rechnern von einem öffentlichen Netzwerkverzeichnis aus laufen zu lassen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Normalerweise entnimmt der Client seine Optionen aus der .ini-Datei, die den selben Namen wie das ausführbare Programm hat. Wenn der Client zum Beispiel dnetc heißt, sucht er nach der Datei dnetc.ini. eine Möglichkeit wäre, mehrere Kopien des Clients mit verschiedenen Namen zu erzeugen, wobei jede Version eine entsprechende Konfigurationsdatei erhält. Einfacher ist es, auf jedem Computer die Umgebungsvariable RC5INI auf den Namen der zu verwendenden Konfigurationsdatei zu setzen. Dadurch erspart man es sich, mehrere Kopien des Clients zu erstellen, sondern muß nur die Konfigurationsdateien kopieren.

Rechner ohne Internetzugang

Es ist auch möglich, Rechner, die keine Verbidung zum Internet haben, zu benutzen, indem die Puffer mit Disketten zwischen diesen Rechnern und Rechnern mit Internetverbindung ausgetauscht werden. Dieser Prozueß wird als "SneakerNetting" bezeichnet und im folgenden erklärt.

Anweisungen zum "SneakerNetting"

Um diese Anweisungen zu vereinfachen, bezeichne ich mit "Laptop" den Rechner ohne Internetverbindung. Ferner beschreibe ich das Vorgehen unter Microsoft Windows, obwohl das Prinzip in allen Systemen identisch ist. Die Pufferdateien werden mit "buff-in.rc5" und "buff-out.rc5" bezeichnet, für andere Wettbewerbe muß "rc5" durch "ogr" oder das Kürzel des Wettbewerbs ersetzt werden.

  1. Lade den Client und installiere ihn auf dem Laptop.
  2. Beende den Client auf dem Netzwerkrechner.
  3. Beziehe mit dem Client auf dem Netzwerkrechner eine neue "buff-in.rc5".
  4. Verschiebe die "buff-in.rc5" auf eine Diskette.
  5. Starte den Client auf dem Netzwerkrechner wieder.
  6. Leg die Diskette in den Laptop ein.
  7. Führe den Laptop-Client mit der Option "-import [Dateiname]" aus.
  8. Der Laptop-Client liest den Puffer ein.
  9. Verschiebe die Datei "buff-out.rc5" vom Laptop auf die Diskette.
  10. Starte den Laptop-Client.
  11. Leg die Floppy in den Netzwerkrechner ein.
  12. Beende den Client auf dem Netzwerkrechner.
  13. Schick die "buff-out.rc5" vom Netzwerkrechner an den Keyserver.
  14. Verschiebe die "buff-out.rc5" von der Diskette auf den Netzwerkrechner.
  15. Starte den Client auf dem Netzwerkrechner wieder.
  16. Wiederhole diese Schritte bei Bedarf.

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